Kevin Kuhn

Kevin Kuhn, geboren 1981 in Göttingen, ist Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Entwickler. Er studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Religionswissenschaft in Tübingen sowie Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, wo er anschließend neun Jahre lang lehrte und forschte. Sein gefeierter Debütroman „Hikikomori“ erschien 2012 erstmals im Berlin Verlag, 2017 folgte „Liv“. Beide verhandeln das Aufwachsen unter digitalen Bedingungen: der eine als Rückzug, der andere als Selbstinszenierung. 2020 veröffentlichte er bei Brill/Fink seine Doktorarbeit „Die Ästhetik des Romanentwurfs“. Er ist Mitgründer von Mining Raw Letters, einem Studio für Design und Forschung. Zuletzt entwickelte das Studio das Arcade-Spiel „School Pixel“ mit dem Haus der Kunst in München. Kevin Kuhn gehört dem Deutschschweizer PEN-Zentrum an. Sein dritter Roman „Der Fall einer Familie“ erscheint 2027 im Zeitkind Verlag.

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